Sonntag, 30. Mai 2010

Joseph Moog sprang kurzfristig für die verhinderte Claire Huangci ein:

"Moog gehört zweifellos zu den inte­ressantesten Interpreten seiner Generation, mehr noch: er gehört zu den auffallendsten Erschei­nun­gen des gegen­wär­ti­gen Musik­lebens.", schrieb Peter Cossé im April 2010 in Klassik-Heute.

Joseph Moog zählt bereits 22-jährig zu den he­raus­ragenden jungen Pia­nis­ten mit inter­nationaler Reputation. Besondere Aufmerksamkeit erweckt er durch sein hoch­vir­tuo­ses Spiel, seine reife Künstlerpersönlichkeit und durch seine Kom­po­si­tionen, die er regelmäßig im Rahmen seiner Recitals vorstellt.

Joseph Moog, im Dezember 1987 in Neustadt an der Wein­stras­se geboren, erhielt vierjährig den ersten Klavierunterricht und begann bald darauf zu komponieren. Von 2001 bis 2007 studierte er bei Prof. Bernd Glemser an der Musikhochschule Würzburg und setzt nun sein Stu­dium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Arie Vardi fort.

Als Solist trat Joseph Moog mit zahlreichen Orchestern auf, u.a. mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, dem Münchner Rundfunkorchester, der Slowenischen Philharmonie, dem Tschai­kowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, dem War­schauer Symphonieorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, dem Orchester des Saarländischen Rundfunks, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, dem Staatsorchester Rhei­nische Philharmonie, der Polnischen Kammerphilharmonie.

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Andrey Boreyko, Aleksander Vedernikov, Christoph Poppen, Ari Rasilainen, Shao-Chia Lü, Juanjo Mena, Philippe Entremont, Wojciech Rajski, Markus Poschner, Alun Francis, Michael Sanderling, Howard Griffiths oder Karl-Heinz Steffens zusammen.

International konzertierte Joseph Moog u.a. im Wiener Konzerthaus, im Grossen Festspielhaus Salzburg, im Rudolfinum Prag, in Rio de Janeiro, Tel Aviv, Paris, Basel, Sofia, Ljubljana (Gallus Hall) und Joensuu (Finnland). Sein Auftritt mit Rachmaninoff`s 2. Klavier­kon­zert im "New Grand National Theatre" in Peking (April 2008) wurde vom Chinesischen National-Fernsehen ( CCTV ) aufgezeichnet und lan­des­weit ausgestrahlt.

Eine Deutschland-Tournee mit den Ungarischen Symphonikern führte Joseph Moog 2009 u.a. in die Kölner Philharmonie und die Stutt­garter Liederhalle. Mit dem Colorado Symphony Orchestra wird Joseph Moog unter der Leitung von Gilbert Varga im März 2011 in Denver sein USA-Debut geben. Auf dem Programm steht das 1. Klavierkonzert von Franz Liszt zu dessen 200-jährigen Geburtstag.

Bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik­festival, den Sommets Musicaux de Gstaad, dem Rheingau Musik­festi­val, den „Sofia Music Weeks“, den Festspielen Mecklenburg-Vor­pommern oder den Schwetzinger SWR Festspielen ist Joseph Moog ein ge­fragter Gast.

Im Februar 2010 erschien seine CD "Divergences" mit Werken von Joseph Jongen, Max Reger und Alexander Scriabin und damit sei­ne dritte Einspielung für das Label Claves Records in Co-Produktion mit dem SWR. Für diese CD wurde der junge Interpret bereits zum zweiten Mal mit dem SuperSonic des Luxenburger Magazins Pizzicato aus­ge­zeichnet. Neben Höchstbewertungen im Fono-Forum ( fünf Sterne) und im französischen Diapason ( fünf Stimmgabeln) wurde diese Ein­spie­lung vom Luxenburger Fachmagazin "Pizzicato" mit dem SuperSonic Award 2009 ausgezeichnet und erhielt den "Pianist Choice" des eng­li­schen Magazins Pianist.

Seine erste von der Fachpresse ebenfalls hochgelobte Platte ist 2007 beim gleichen Label erschienen und enthält Liszt`s Klavier­kon­zer­te Nr.1 und Nr.2 sowie den Totentanz.

Zahlreiche Rundfunkaufzeichnungen, Preise und Aus­zeich­nun­gen dokumentieren den Werdegang des jungen Pianisten. Als Preis­trä­ger der Orpheum Stiftung Zürich konzertierte Joseph Moog 2008 mit dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks unter der Leitung von Howard Griffiths im Rahmen der Internationalen Orpheum

Musikfesttage zur Förderung junger Solisten in Basel. Ferner ist Joseph Moog Stipendiat der Mozartgesellschaft Dortmund und debütiert 2010 mit der Sinfonietta Köln im Dortmunder Konzerthaus.

 

 
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