| Sonntag, 17. Mai 2009 |
Musik aus dem MittelmeerraumGrünstadter Sternstunden - 4. Konzert 2009 Duo Berger Reuter, mit Rainer Berger, Querflöte und Felix Reuter, Gitarre Begleiten Sie das bekannte Duo Berger Reuter auf eine musikalische Reise nach Italien, Frankreich und Spanien mit klassischer Musik von Mozart, Giuliani, Ibert, Granados und Albeniz. Erleben Sie mit den beiden sympathischen Musikern Rainer Berger, Querflöte und Felix Reuter, Konzertgitarre aus der Domstadt Köln ein abwechslungsreiches, unterhaltsames Konzert voller Spielfreude und gekonnter Virtuosität, welches alle Facetten mediterraner Lebensart eindrucksvoll offenbart. Rainer Berger, Flötist, studierte an der Musikhochschule in Köln. Weiterführende Studien im Fach Traversflöte und Saxophon ergänzen seine instrumentale Ausbildung. Neben der internationalen Konzerttätlgkelt, die schwerpunktmäßig kammermusikalische Besetzungen und die Uraufführungen von Werken zeitgenössischer namhafter Komponisten umfasst, zeigt sich die Vielseitigkeit des innovativen Musikers durch das Schreiben eigener Kompositionen. Seine Werke für verschiedene instrumentale Besetzungen und Musik für Hörspiele wurden von mehreren Kompositionswettbewerben ausgezeichnet und werden auf Festivals und im Rundfunk aufgeführt. Felix Reuter, Gitarrist, beendete seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Zahlreichen Städten und Gemeinden ist der Gitarrist, der auf seinen selbstgebauten Instrumenten konzertiert, in den verschiedensten instrumentalen Besetzungen bekannt. Zu den besonderen Konzertreisen zählen Auftritte und Workshops auf Einladung der Deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut in die USA, Brasilien, Asien und die Inselstaaten der Karibik, Santo Domingo, Trinidad und Granada. Mehrere CD Aufnahmen runden sein künstlerisches Schaffen ab. Mit den Komponisten Ferdinando Carulli (1770-1841) und Mauro Giuliani (1781-1829) werden in der ersten Konzerthälfte einige der bekanntesten Virtuosen des beginnenden 19. Jahrhunderts vorgestellt. Sie zog es in die großen "Musikmetropolen" Europas, nach Wien und Paris, wo Sie durch ihre ausgefeilten Kompositionen und ein atemberaubendes Spiel für Aufsehen sorgten. Carl Blum, welcher 1810 die Stelle als Hofkomponist am Königlichen Theater in Berlin übernahm, hat ein erstaunlich umfangreiches Ouevre mit Werken für Gitarre, darunter auch eine Gitarrenschule hinterlassen. Der teils sehr hohe Schwierigkeitsgrad der Werke weist ihn als ausgezeichneten Gitarristen aus. Mit den Werken von Enrique Granados (1867-1916), Isaac Albeniz (1860-1909), Manual de Falla (1876-1946) und Jacques Ibert (1890-1962), deren impressionistische "Klangmalereien" durch die instrumentale Besetzung Flöte-Gitarre besonders zur Geltung kommen, werden die zweite Hälfte des Konzerts prägen. Klarheit und Leichtigkeit sind die typischen Wesenszüge der französischen Musik; wobei die folkloristischen Klänge, beeinflusst durch den Flamenco, charakteristisch für die Musik Spaniens ist. Erweitert wird das Konzert durch kurze Moderationen zu den Werken und Solostücke für die Gitarre. Sonntag 17.05.2009 |