| Freitag, 12. - Sonntag 21. September 2008 |
Robert Häusser – subjektiv gesehenAusstellung mit Bildern aus der BASF in der „Alten Gesangbuchfabrik“ (Sausenheimer Straße, Ecke Saarlandstraße). Robert Häusser gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Er gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, die eine unverwechselbare Handschrift entwickelt haben. In der Begründung der Jury des Hasselblad-Preises, den er 1995 erhielt, heißt es u. a.: „Robert Häusser ist einer der hervorragendsten Bildkünstler der modernen Fotografie in Deutschland. Sein Werk kann als eine Entwicklung der Formsprache innerhalb der „Subjektiven Fotografie“ angesehen werden, die große Aufmerksamkeit in Europa während der Nachkriegsjahre fand“. Der Ort: Die „Alte Gesangbuchfabrik“ in Grünstadt ist ein denkmalgeschütztes Jugendstilensemble in dem bis vor zwei Jahren Gesangbücher gedruckt wurden. Die leerstehende Fabrik bietet einen idealen Rahmen für die klar strukturierten schwarz-weiß Kompositionen des Fotografen. Jo Bartmes: Der Heidelberger Pianist, Komponist, Theatermusiker und Klanginstallateur steht im Mittelpunkt zahlreicher Bandprojekte (Bartmes, Souljazz Dynamiters, Cobody etc.), komponiert und spielt für das Badische Staatstheater Karlsruhe und ist als Klangbildner („Klangwald“) beim „Berg brennt“ Projekt in Grünstadt 2001 bereits einmal in Erscheinung getreten. Ingo Bracke: Der Installationskünstler und Bühnenbildner arbeitet bevorzugt mit dem bildnerischen Medium Licht. Erfinder und künstlerischer Leiter des seit 2001 stattfindenden intermedialen Kunstprojekts „Wolkenhain“. 2008 Lichtinstallation am Loreley Felsen zur Eröffnung der Luminale 2008. Dauer-Lichtinstallation an der Außenfront des Fritz-Walter Stadions, Kaiserslautern ab Anfang 2009. Jo Bartmes und Ingo Bracke wollen mit ihren Licht- und Klangarbeiten einen subjektiven Blick auf die „Fabrikrealität“ formen – auf die Vergangenheit des alten Fabrikgebäudes verweisend und als begleitende Ergänzung der Fotografien Robert Häussers. Am Abend der Vernissage wird das Gebäude außen illuminiert, die Lichtregie von Bracke in Verbindung mit den Klängen von Jo Bartmes setzen begleitende Akzente im Innern. Eigenständig steht eine zwanzig minütige Klang und Licht Live Performance anlässlich der Vernissage. Jens Bunge: Mundharmonikaspieler aus Frankenthal, spielte u. a. mit Barbara Dennerlein, Bill Ramsey, Emil Mangelsdorff und dem BuJazzO unter Leitung von Peter Herbolzheimer. Neben Auftritten in der Region hat er als weltweit gefragter Gastsolist sein Instrument schon auf allen Kontinenten erklingen lassen. Jens Bunge wird die Finissage musikalisch begleiten. Freitag 12.09.2008 Sonntag 21.09.2008
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